Warum ist diese Wahl für Ihr Unternehmen so entscheidend?

2024 erwirtschaftete der Schweizer Werbemarkt 6,12 Milliarden Schweizer Franken, wovon 2,1 Milliarden (34,3%) auf digitale Werbung entfielen. Von diesen Ausgaben flossen 66% in die Suchmaschinenwerbung, hauptsächlich über Google Ads, während Social Ads einen bedeutenden Anteil des Rests ausmachten (PwC Suisse).

Angesichts dieser Verteilung ist es für Schweizer Unternehmen essenziell, die Unterschiede zwischen Google Ads und Social Ads zu verstehen, um ihre Werbestrategie und ihren Return on Investment zu optimieren. Die Herausforderungen sind vielfältig: qualifizierte Interessenten gewinnen, Markenbekanntheit steigern, Verkäufe generieren und die Kundenbindung verbessern.

Google Ads: Die Kaufabsicht erfassen

Google Ads ermöglicht es, gezielte Anzeigen bei Nutzern zu schalten, die spezifische Suchanfragen stellen. Dieser Ansatz ist besonders wirksam, um Internetnutzer mit einer klaren Kaufabsicht zu erreichen.

Kaufabsicht bezeichnet hier die Bereitschaft eines Kunden, ein Produkt oder eine Dienstleistung in mehr oder weniger naher Zukunft zu kaufen. Der Weg von der Absicht bis zum Kauf gliedert sich in 4 Phasen.

Phase 1: Bewusstwerdung des Bedürfnisses

Die Bewusstwerdung erfolgt, wenn der Kunde erkennt, dass er einen Kauf tätigen muss. Angenommen, sein Bett gefällt ihm nicht mehr – der Kunde wird sich dann bewusst, dass er einen Kauf braucht, ist aber noch nicht bereit, dieses Bedürfnis in eine Absicht umzuwandeln, da eine Bestätigung des Bedürfnisses und eine vorläufige Recherche noch nötig sind.

Phase 2: Interesse und Recherche

Die zweite Phase ist also die Informationssuche. Der Kunde beginnt, Informationen über verschiedene Kanäle zu sammeln, sei es über auf Möbel oder Bettwaren spezialisierte Websites, um beim vorherigen Beispiel zu bleiben.

Dazu gehört auch der direkte Besuch im Geschäft sowie das Einholen von Rat bei Familie und Freunden.

Die Kaufabsicht ist also noch nicht zu 100% gefestigt. Denn oft ist, trotz aller gesammelten Informationen, die Wahl des Geschäfts oder der Marke noch nicht getroffen.

Phase 3: Verlangen

Sobald der Kunde über genügend Informationen verfügt, um seine Entscheidung zu treffen, bewertet er nun die verschiedenen ihm zur Verfügung stehenden Produkte. Seine Kaufabsicht wird also verstärkt – es bleibt nun nur noch die Frage, wo er kaufen wird.

Phase 4: Handlung

Am Ende des Weges kauft der Kunde das Produkt und nutzt es.

Aber es gibt manchmal Unterschiede zwischen dem, was der Kunde vorhat zu tun, und dem, was er tatsächlich tut – zum Beispiel kann er sich entscheiden, ein Bett zu kaufen, und dann im Geschäft seine Meinung ändern.

Deshalb ist es wichtig, so viele Informationen wie möglich über die Kaufabsicht zu sammeln – zum Beispiel den Betrag, den der Kunde auszugeben plant. Das hilft, besser auf seine Bedürfnisse einzugehen.

Kaufabsicht ist also nicht so einfach, wie es scheint, denn die Absicht des Kunden kann sich an verschiedenen Punkten der Kaufreise ändern.

Um am besten auf ihre Bedürfnisse einzugehen, ist es wichtig zu erkennen, in welcher Phase ihrer Reise sie sich befinden, um ihre Wünsche gezielter anzusprechen und die Festigkeit ihrer Absichten einzuschätzen.

Social Media Ads: Bezahlte Werbung auf sozialen Netzwerken

Facebook Ads

Um Bekanntheit zu generieren und eine präzise Zielgruppe zu erreichen, bleibt Facebook Ads unverzichtbar. Facebook ist das weltweit meistgenutzte soziale Netzwerk, mit rund 40 Millionen monatlich aktiven Nutzern in Europa. Die Werbeformate sind vielfältig und erlauben es, diejenigen auszuwählen, die am besten zu Ihren Zielgruppen und Zielen passen: Bekanntheit, Engagement oder Conversion.

Facebook Ads stärkt nicht nur Ihre Online-Reputation, sondern regt Nutzer auch dazu an, vom blossen Besucher zum Lead beziehungsweise qualifizierten Lead auf Ihrer Website zu werden – über ein Kontaktformular, eine Anmeldung zu einer Veranstaltung oder einen Kauf. Das Targeting erfolgt nach präzisen Kriterien: Alter, Geschlecht, Standort, Interessen, Verhalten.

Diese Ausspielung bleibt allerdings auf Facebook beschränkt, während Google Ads die gesamte Nutzerbasis von Suchmaschinen und Partner-Websites erreicht.

Instagram Ads

Instagram nutzt dasselbe Tool wie Facebook (da beide zum Meta-Konzern gehören): den Business Manager. Die Werbestrategie auf Instagram basiert auf Visuals und Branding. Kampagnen funktionieren am besten, wenn sie die wirkungsvollsten Fotos und Videos zeigen, die mit dem Markenimage übereinstimmen. Das Ganze ist stark kodifiziert und plattformspezifisch.

Stories und der Newsfeed ermöglichen es, Awareness-Kampagnen aufzubauen. 70% der Instagram-Nutzer sind unter 35 Jahre alt (Meltwater). Während Google Ads auf eine bestehende Nachfrage reagiert, macht Instagram ein Produkt bekannt und weckt das Interesse neuer Interessenten. Beide Plattformen ergänzen sich und liefern entweder einen neuen Besucher, einen qualifizierten Lead oder einen bereits informierten und mit der Marke vertrauten Kunden.

LinkedIn Ads

LinkedIn ist ein auf B2B ausgerichtetes berufliches Netzwerk. Für Unternehmen, die Privatpersonen ansprechen (B2C), ist dieses Netzwerk nicht am besten geeignet. Um jedoch Fachleute zu erreichen, kann LinkedIn Ads in Kombination mit Google Ads sehr wirksam sein.

Das B2B-Targeting ist präzise und arbeitet über andere Hebel: Funktion, Unternehmensgrösse, Kompetenzen, Bildungsniveau, Branche. LinkedIn dient vor allem dazu, das berufliche Ansehen zu stärken und eingehende Leads zu generieren (Anmeldungen zu Veranstaltungen, qualifizierte Kontakte). Diese Kontakte sind wertvoll und können sich langfristig in Kunden verwandeln (DataReportal).

TikTok Ads

TikTok ist das beliebteste Netzwerk bei der Generation Z. Werbung dort zielt vor allem auf Bekanntheit, Engagement und Sichtbarkeit ab. Kampagnen nutzen Hashtags, Challenges oder erscheinen im Feed, um eine Verbindung zur Community aufzubauen.

Im Gegensatz zu Google Ads zielt TikTok nicht direkt auf eine Umsatzsteigerung ab, sondern auf Branding und Kundenbindung. Die Massensichtbarkeit, die TikTok bietet, ist beispiellos, weshalb es essenziell ist, eine Agentur wie Mondi Agency hinzuzuziehen, die weiss, wie man das Beste aus der Plattform herausholt – Verständnis des Algorithmus inklusive.

Wichtige Unterschiede zwischen Google Ads und Social Media Ads

Kaufabsicht

Google Ads reagiert auf eine unmittelbare Kaufabsicht. Der Internetnutzer tippt ein konkretes Bedürfnis ein („rote Schuhe mit Absatz», „Hausschätzung»), und Ihre Anzeigen erscheinen im richtigen Moment, was qualifizierten Traffic mit hohem Conversion-Potenzial generiert. Aber im richtigen Moment und ganz oben zu erscheinen, ist nur mit solider SEO- und SEA-Arbeit möglich.

Social Media Ads funktionieren umgekehrt: Der Nutzer entscheidet sich erst nach dem Sehen der Anzeige zur Conversion. Die Wahl zwischen beiden Strategien hängt also von Ihrem Conversion-Trichter und Ihren Marketingzielen ab (bestehende Nachfrage bedienen oder neue Nachfrage schaffen) – in jedem Fall können aber beide gleichzeitig eingesetzt werden.

Targeting

Jede Plattform hat ihre eigenen spezifischen Kriterien: LinkedIn für B2B, TikTok für jüngere Zielgruppen, Facebook und Instagram für soziodemografisches und verhaltensbasiertes Targeting. Google Ads hingegen basiert auf Suchverhalten und Absicht, nicht auf demografischen Merkmalen oder Alter – die Kampagne auf Suche und Absicht auszurichten, ermöglicht ein sehr präzises Targeting für eine effiziente Conversion.

Funktionsweise und Interface

Google Ads erlaubt eine fortgeschrittene Präzision bei der Wahl der Formate, der Optimierung und der Budgetverwaltung. Die sozialen Plattformen sind zugänglicher, aber weniger flexibel. Auch die Statistiken unterscheiden sich: Impressionen, Interaktionen, Klicks oder Conversions, je nach Tool.

All diese KPIs zur Verfügung zu haben, ermöglicht es, die Wirkung, die Rentabilität und den Nutzen Ihrer Kampagne mit grosser Präzision zu erfassen und zu bewerten.

Budgetverwaltung

Google Ads bietet mehrere Gebotssysteme, die auf jede Art von Kampagne zugeschnitten sind. Soziale Netzwerke rechnen je nach gewähltem Format ab. Das Budget bleibt in jedem Fall kontrollierbar. Dieses Budget zu optimieren ist entscheidend, um die Wirksamkeit der Kampagnen zu maximieren.

Die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Agentur wie Mondi Agency ermöglicht es, Anzeigen rentabel und intelligent auszuspielen.

Die Ergänzung zwischen Google Ads und Social Media Ads

Diese beiden Ansätze schliessen sich nicht gegenseitig aus. Google Ads ermöglicht es, Interessenten genau in dem Moment zu erfassen, in dem sie ein Bedürfnis haben, während soziale Werbung dabei hilft, ein Produkt oder eine Dienstleistung bekannt zu machen und Interesse zu wecken. Beide parallel einzusetzen, erzeugt einen Synergieeffekt: Sie generieren gleichzeitig Markenbekanntheit und qualifizierte Conversions (ONAUDIENCE).

Warum eine spezialisierte Agentur beauftragen?

Mondi Agency kann für und mit Ihnen die beste Strategie für Ihr Unternehmen definieren, indem Google Ads und Social Ads je nach Ihren Zielen kombiniert werden. Die Expertise einer Agentur ermöglicht es, Ihre Kampagnen zu optimieren, Ihre Zielgruppen präzise anzusprechen und den Return on Investment zu maximieren.

Die Wahl zwischen Google Ads und Social Media Ads hängt von den Zielen Ihres Unternehmens, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Budget ab. Beide Lösungen ergänzen sich: Google Ads reagiert auf eine bestehende Nachfrage, während Social Media Ads dabei helfen, Nachfrage zu schaffen und Markenbekanntheit aufzubauen. Für eine optimale Wirkung wird eine integrierte, von einer spezialisierten Agentur begleitete Strategie dringend empfohlen.