Ihr wollt Google Ads schalten. Das Budget ist da, die Entscheidung auch.
Nur: Niemand im Team hat je eine Kampagne aufgesetzt, und niemand hat die Zeit, es zu lernen.

Das ist die Ausgangslage der meisten KMU in Bern, die bei uns anfragen.
Und sie ist völlig normal. Google Ads ist ein Handwerk, kein Knopf.

In diesem Artikel liest du, was eine Agentur konkret übernimmt, was trotzdem bei dir bleibt, wie der erste Monat abläuft und woran du eine gute Agentur erkennst.
Ohne Fachjargon, mit einem Beispiel aus unserer Arbeit.

Warum Google Ads ohne Betreuung schnell Geld verbrennt

Google Ads ist einfach zu starten und schwer gut zu machen.
Das Konto ist in zehn Minuten eröffnet. Danach beginnt die Arbeit, die niemand sieht.

Ein Beispiel:
Ein Sanitärbetrieb in Bern startet eine Kampagne auf das Keyword “Sanitär”.
Die Anzeige erscheint auch bei “Sanitär Lehrstelle”, “Sanitär Ausbildung” und “Sanitär Zürich”.
Jeder dieser Klicks kostet. Keiner bringt einen Auftrag.

Ein weiteres Beispiel:
Eine Praxis schaltet Anzeigen, die auf die Startseite führen.
Dort steht “Willkommen”, die Telefonnummer ist im Footer, das Formular hat neun Felder.
Die Klicks kommen, die Anfragen nicht. Nach zwei Monaten heisst es: “Google Ads funktioniert bei uns nicht.”

Beides sind keine Google-Probleme. Es sind Handwerksfehler: fehlende negative Keywords, keine Landingpage, kein Conversion-Tracking.
Genau diese Arbeit übernimmt eine Agentur.

Was eine Google-Ads-Agentur konkret übernimmt

Eine gute Agentur liefert nicht “Anzeigen schalten”. Sie liefert ein System, das Anfragen bringt und messbar ist.
Das gehört dazu:

  • Ziel und Messgrösse festlegen: Anrufe, Formulare, Terminbuchungen oder Verkäufe, und was eine Anfrage kosten darf.
  • Konto und Struktur aufbauen: Kampagnen pro Leistung, Anzeigengruppen pro Thema, Region auf Bern und Umgebung begrenzt.
  • Keywords recherchieren und ausschliessen: Die Suchbegriffe deiner Kunden finden und die teuren Fehlklicks (“Lehrstelle”, “gratis”, “Zürich”) von Anfang an ausschliessen.
  • Anzeigen texten: Mehrere Varianten pro Thema, mit deinem Angebot, deinem Standort und einem klaren nächsten Schritt.
  • Landingpages bauen oder anpassen: Eine Seite pro Kampagne, die genau das zeigt, was die Anzeige verspricht, mit Telefonnummer und kurzem Formular oben.
  • Conversion-Tracking einrichten: Jeder Anruf und jedes Formular wird gezählt. Ohne das ist jede Auswertung Raten.
  • Budget steuern: Gebote, Tagesbudgets und Zeiten laufend anpassen; Geld dorthin verschieben, wo Anfragen entstehen.
  • Berichten: Monatlich in Zahlen, die du verstehst: Anfragen, Kosten pro Anfrage, was geändert wurde und was als Nächstes kommt.

Ein Punkt verdient Erklärung: Google bewertet jede Anzeige mit einem Qualitätsfaktor aus drei Teilen: erwartete Klickrate, Relevanz der Anzeige und Erlebnis auf der Landingpage.
Je besser diese drei zusammenpassen, desto weniger zahlst du pro Klick.
Darum gehören Anzeige und Landingpage in dieselbe Hand.

Was trotzdem bei dir bleibt

Eine Agentur kann vieles abnehmen, aber nicht alles. Drei Dinge bleiben bei dir:

Die Anfragen beantworten.
Wer über eine Anzeige anfragt, vergleicht gerade. Eine Antwort am nächsten Tag ist oft zu spät.
Kläre vor dem Start, wer Anrufe entgegennimmt und wer Formulare innert ein paar Stunden beantwortet.

Das Angebot.
Keine Kampagne rettet ein Angebot, das niemand will, oder einen Preis, der niemandem klar ist.
Die Agentur braucht von dir: Was bietest du an, für wen, was unterscheidet dich, und was soll die Person als Nächstes tun?

Die Entscheidungen.
Wie viel Budget pro Monat, welche Leistung zuerst, wann wird gestoppt oder erhöht.
Die Agentur bereitet die Entscheidung mit Zahlen vor. Treffen musst du sie.

So läuft der Start ab: ein typischer erster Monat

Damit du weisst, was dich erwartet, hier der Ablauf, wie wir ihn mit KMU in Bern machen.

WocheWas passiertWas wir von dir brauchen
1Kickoff: Ziele, Leistungen, Region, Budget. Zugang zu Website und bestehendem Konto. Tracking-Konzept.Eine Stunde Zeit, Zugänge, eure drei wichtigsten Leistungen
2Kontostruktur, Keyword-Listen, negative Keywords, Anzeigentexte, Landingpage(s), Conversion-Tracking.Freigabe der Texte und der Landingpage
3Kampagnen live mit bewusst kleinem Budget. Tägliche Kontrolle der Suchbegriffe.Rückmeldung: Welche Anfragen kamen, welche waren brauchbar?
4Erste Auswertung: Kosten pro Anfrage, Fehlklicks, Anpassungen. Entscheid über das Budget ab Monat zwei.Eine halbe Stunde für den Bericht

Nach dem ersten Monat weisst du, was eine Anfrage in deiner Branche in Bern ungefähr kostet.
Das ist die Zahl, auf der alle weiteren Entscheidungen aufbauen.

Ein Beispiel aus unserer Arbeit

Für Doka France, einen Hersteller aus der Bauindustrie, haben wir eine Google-Ads-Kampagne aufgesetzt und betreut.
Das Ergebnis: ein ROAS von 271 Prozent. Für jeden eingesetzten Franken kamen 2.71 Franken Umsatz zurück.
Die Details stehen in unserem Werbe-Portfolio.

Was den Unterschied gemacht hat, war keine geheime Einstellung.
Es war die Kombination: klares Ziel, enge Keyword-Listen, Landingpages pro Angebot und ein Tracking, das jede Anfrage dem richtigen Keyword zuordnet.
Genau das Handwerk aus der Liste oben.

Woran du eine gute Google-Ads-Agentur in Bern erkennst

Vor dem ersten Gespräch diese Punkte prüfen. Sie sagen mehr als jede Referenzliste.

  • Das Konto gehört dir. Die Kampagnen laufen in deinem Google-Ads-Konto. Wenn ihr euch trennt, bleiben Daten und Historie bei dir.
  • Anfragen statt Klicks. Der Bericht zeigt Anrufe und Formulare, nicht nur Impressionen und Klickraten.
  • Getrennte Kosten. Was an Google geht und was die Betreuung kostet, steht getrennt im Angebot.
  • Keine Laufzeitfalle. Ein Start mit drei Monaten ist fair; zwölf Monate Mindestlaufzeit vor dem ersten Ergebnis sind es nicht.
  • Die Landingpage ist Thema. Eine Agentur, die nur über Anzeigen spricht und nie über deine Website, lässt die Hälfte des Erfolgs liegen.
  • Ehrliche Erwartung. “In vier Wochen wissen wir, was eine Anfrage kostet” ist ehrlich. “Garantiert Platz eins” ist es nicht.

Bei Mondi Agency läuft Google Ads unter Performance Marketing, zusammen mit Meta und LinkedIn Ads.
Wenn die Landingpage fehlt, baut sie unser Web-Team im selben Projekt.
Und wenn du für alle Kanäle eine Ansprechperson willst, gibt es den Marketing Manager auf Teilzeitbasis.

Google Ads, SEO oder beides?

Google Ads bringt Anfragen ab der ersten Woche, solange Budget fliesst.
SEO bringt sie nach Monaten, dafür ohne Klickkosten.
Für die meisten KMU in Bern ist die Antwort: Ads für den Start und für Tests, SEO parallel aufbauen.

Wann welcher Kanal passt, steht in unserem Vergleich SEO oder Google Ads.
Wenn deine Website heute bei Google kaum gefunden wird, hilft dir zuerst dieser Guide zu den Ursachen.
Und ob dafür ein Spezialist oder eine Full-Service-Agentur sinnvoller ist, klärt unser Vergleich der Agenturtypen.

Über die Marketingagentur in Bern findest du den Weg zu einem Erstgespräch. Dort klären wir, ob Google Ads für dein Angebot der richtige erste Schritt ist.